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Geislautern
Mess-Zeit:  23:12 Uhr
Mess-Datum:  07.09.2010
Temperatur:  13,6°C
Regen l/24h:  32,8l/m²
Feuchte:  99%
Wind:  13,0km/h
Windrichtung:  NO
Luftdruck:  1001,7hPa
24h-Tendenz:  veränderlich

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Der Schnee ist weg - und nun?   Drucken 

07.04.2006

Blitz, Donner, Windböen, kleinere Hagelkörner und
dicke Regentropfen bei recht milden 10-15° Celsius:
Mit diesen Wettererscheinungen konnte sich der
Frühling endlich gegen den hartnäckigen Spätwinter
durchsetzen.

  

Monatsrückblick März
Die Temperaturen lagen in den ersten beiden
Märzwochen noch deutlich unter 0° Celsius
(-7,4° Celsius am 12.03.2006) und eine für die
Jahreszeit ungewöhnliche Schneehöhe von bis
zu 40cm wurde im nördlichen Saarland gemessen.
In unserer Region war die Schneehöhe mit 4-9cm
nicht so extrem ausgefallen, dennoch kam es
zeitweise zu erheblichen Beeinträchtigungen
bei Bus, Bahn und im morgendlichen Berufsverkehr.

Wärend sich der Winterverdruss bei so manchem
steigerte, konnten sich ab der dritten Monatswoche
endlich erste wärmere Luftmassen aus dem
Mittelmeerraum über Frankreich zu uns durchsetzen.
Die Folge war ein Temperaturanstieg auf bis zu
19,4° Celsius (am 26.03.2006), womit die maximale
Temperatur des März 2005 von 21.1° Celsius
(am 16.03.2005) knapp verfehlt wurde.
Leider zeigten sich auch die Auswirkungen dieser
raschen Erwärmung in Form von kräfigen
Regengüssen und kleineren Gewitter.
Der gemessene Monats-Niederschlag von 99l/m³
war gegenüber den Vorjahren fast doppelt so
hoch ausgefallen und kleinere Überschwemmungen
wurden auch im Saarland gemeldet.

Fazit:
der März war in unserer Region zu nass
und im Durchschnitt um 1,5° Celsius zu kalt
gegenüber dem Vorjahr.

Aktuelle Lage
In den folgenden Tagen werden nordwestliche Wind-
strömungen für Temperaturen unter 0° Celsius in
den Nachtstunden verantwortlich sein.
Tagsüber werden maximale Temperaturen von 7-15°
Celsius erreicht...

Ausblick
Erst gegen Monatsmitte werden diese kalten
Windströmungen durch Atlantik-Strömungen
blockiert werden.
Dann können wärmere Luftmassen aus dem
Mittelmeerraum die Temperaturen ansteigen lassen:
die 21° Celsius Marke könnte überschritten werden.

Bei diesem Wetterumschwung kommt es wahrscheinlich
zu kräftigen Regenschauer und teilweise zu Stark-
windböen. Diese Windböen entstehen unter anderem
durch Temperaturunterschiede von aufeinander
gleitenden Luftschichten in der Atmossphäre.
Da die Temperaturdifferenzen dort grosse
physikalische Energieunterschiede darstellen,
werden diese in Form von auf- und absteigenden
Winden ausgeglichen.
Hierbei kommt es zu den teils lokalen Windböen
und Gewitter.
Ob der Osterhase ein trockenes Moos-Nest vorfinden
wird, ist also noch ungewiss.
Zum Monatsende sollte es vermehrt zu Schönwetter-
abschnitten (1-2Tage) kommen, aber diese Prognose
steht noch auf einer sehr wackeligen Datenlage.
Das Auftreten charakteristischer Wetterlagen und
ihre Bindung an bestimmte Messdaten ist im April
weniger ausgeprägt als in anderen Monaten.

Fazit
Der unberechenbare Charakter des Monats April wird
durch den Umstand geprägt, dass neben dem Monat
März hier die durchschnittlich häufigsten Tage mit
Starkwindböen gemessen werden.
Immerhin, der Winter ist vorbei, die Vegetation packt
ihr Frühlingskleid aus und es kann eigentlich nur noch
schöner und wärmer werden.



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