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01. Oktober
Oftmals gibt es im Oktober eine längere Schönwetterperiode. Hat sich der Bodennebel aufgelöst, ist es überwiegend sonnig und nochmals angenehm warm mit Temperaturen bis zu 20°C.
Typisch für diese Jahreszeit sind die großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht. Nachts wird es dann durch die zunehmende Nachtlänge recht kühl, es kann daher schon zu erstem Bodenfrost kommen.
Mitte Oktober scheint die Sonne kaum noch länger als 9 Stunden am Tag, hinzu kommen noch die morgendlichen Nebel, welche die Erwärmung des Erdbodens mindern.
Am frühen Nachmittag werden die höchsten Temperaturen gemessen und in der Nacht kurz vor Sonnenaufgang die tiefsten Temperaturen.
Der Name Goldener Oktober hat schon eine lange Tradition. Schon die Bauern vor Jahrhunderten redeten von einem Golden Oktober. Der Name kommt von der Laubfärbung der Bäume, die Anfang Oktober beginnt.
Typisch für den Herbst sind auch die recht zähen Morgennebel. Diese haben ihre Ursachen darin, dass die Sonne tagsüber den Erdboden noch stark erwärmen kann. Der Boden ist ein schlechterer Wärmespeicher als die Luft und gibt dann im Laufe der Nacht erheblich mehr Wärme ab als die Luft. Dadurch kühlen sich die unteren Luftschichten stärker ab als die oberen.
Kalte Luft kann wiederum weniger Wasserdampf aufnehmen als warme, was dazu führt, dass der überschüssige Wasserdampf kondensiert und als Nebelschwaden sichtbar wird. Dieses Phänomen kann man besonders in Tälern beobachten, weil die kalte Luft absinkt und sich vornehmlich in Mulden oder Tiefebenen sammelt. Strahlt am nächsten Morgen die Herbstsonne wieder mit voller Kraft, dann erwärmt sie die kalten Luftmassen, die dadurch wieder mehr Wasserdampf aufnehmen können und die Nebelfelder sozusagen in Nichts auflösen.
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